Städtebauliche Begleitplanung A5 Westast

ENTWICKLUNG VON BIEL UND NIDAU ÜBER DIE KOMMENDEN 35 JAHRE –
EIN PROJEKT DER STÄDTE BIEL UND NIDAU

Biel und Nidau im Umbruch

Der A5-Westast stellt Biel und Nidau vor grosse Herausforderungen. Der Bau der Autobahn mit ihren Anschlüssen und Zubringern führt zu markanten Eingriffen in die gewachsenen Siedlungsstrukturen.
In den Jahren 2009–2014 hat der Kanton Bern unter Einbezug der Gemeinden der Agglomeration Biel ein Generelles Projekt für den Westast erarbeitet. Parallel dazu haben Biel und Nidau einen Prozess unter dem Titel «Städtebauliche Begleitplanung A5 Westast» in Gang gesetzt. Sein Ziel besteht darin, die Autobahn optimal in den Siedlungsraum zu integrieren und die absehbaren Veränderungen in den betroffenen Gebieten zu steuern.

Entwicklungsperspektiven

Der Bau einer Autobahn durch städtisches Gebiet ist mit einigen Risiken verbunden (bauliche Eingriffe, Trennwirkung, Mehrverkehr im Bereich der Anschlüsse). Für Biel und Nidau geht es darum, mögliche negative Auswirkungen zu minimieren und Chancen zu nutzen. Die Autobahn darf die Stadt nicht trennen und als Barriere wirken. Vielmehr sind Massnahmen zu ergreifen, welche die Durchlässigkeit zwischen der Bieler Innenstadt und dem Gebiet Nidau/See begünstigen. Als Ausgleich zu den stadträumlichen Eingriffen und zur Nutzungsverdichtung sollen zudem Strassen, Plätze und Grünanlagen aufgewertet oder neu geschaffen werden. Der dazu nötige Spielraum im lokalen Strassennetz ist insbesondere dort vorhanden, wo dank der A5 eine Verkehrsreduktion stattfindet.

Sehen Sie hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Herausforderungen und der Planungsziele.

Weitere Zusammenfassungen informieren Sie über die wichtigsten Resultate der städtebaulichen Begleitplanung in den Gebieten Weidteile, Bienne Centre und Seevorstadt.

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